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Wissenschaftliche Informationen

Abwehrschwäche und Erkrankungen der Atemwege beim Pferd

Erkrankungen der Atemwege sind ein häufiges Problem in der Pferdehaltung. Von der Früherkennung und der richtigen Beurteilung zu Beginn oft harmlos erscheinender Störungen sowie von einer rechtzeitig eingeleiteten und konsequent durchgeführten Therapie mit Begleitmaßnahmen hängt vielfach die Nutzungs- und damit die Lebensdauer eines Pferdes ab.

Gesunde, ungestresste und korrekt geimpfte Pferde besitzen zwar eine ausreichende lokale und humorale Immunität und lokale Mechanismen, um Viren und Bakterien in den Atemwegen an der Vermehrung zu hindern. Nach Lindner (1990) kommt es aber insbesondere bei Pferden von unerfahrenen oder zu ehrgeizigen Besitzern häufig zu einer Schwächung des Abwehrsystems und dadurch bedingten Atemwegserkrankungen durch

  1. körperliche Belastung bzw. relative Überforderung, auf Turnieren oder Rennen, aber auch bei Ausritten oder Dressur mit untrainierten Pferden (1 Stunde Bewegung, 1 Woche Stallruhe)
  2. mangelhafte Stallhygiene, schlechtes Stallklima, vor allem hoher Ammoniakgehalt (scharfer Geruch) und Staub
  3. meist zu energiereiche Fütterung; bei Sportbelastung keine angemessene Versorgung mit Mineralstoffen
  4. Infektionen, vor allem Parasiten
  5. häufiger Milieuwechsel, durch Reisen zu Turnieren; der Transport selbst schwächt die Abwehrfähigkeit der Tiere ganz erheblich; hoher Infektionsdruck überfordert ihr Immunsystem zusätzlich
  6. Arzneimittelmissbrauch, wie die unkritische Gabe von Antibiotika oder Cortison; Impfen in Stresssituationen.

Ein weiterer Grund für Abwehrschwäche gegen sonst banale Krankheiten ist der Rückgang der Vielfalt an für das Bronchialsystem wichtigen Kräutern auf den intensiv genutzten Pferdeweiden. Kräuter dienen im Rahmen der Ernährung der Steigerung der natürlichen Abwehrkräfte. Ist die angebotene Artenauswahl zu gering, kommt es zu erhöhter Anfälligkeit und leichter zu Erkrankungen, z.B. der Atemwege.

Bei der Abwehr von Reiz- oder Schadstoffen und viralen oder bakteriellen Infektionserregern spielen die Schleimproduktion der Epithelien der Atemwege und der Abtransport des Schleims eine erhebliche Rolle. Bei abwehrgeschwächten Tieren kann übermäßig Schleim produziert und zu wenig abgehustet werden. In diesem Milieu entstehen optimale Bedingungen für eine Vermehrung von Primär- oder Sekundärerregern. Der Sekretstau sollte bei allen Therapiemaßnahmen gegen Erkrankungen der Atemwege mit bedacht werden. Neben der Kausaltherapie können hier Naturprodukte, wie Kräuter, eingesetzt werden, die die allgemeine Abwehrfunktion und den natürlichen Säuberungsmechanismus der Atemwege unterstützen.

Stadien der Atemwegserkrankungen

ohne schleimlösende Mittel            mit schleimlösenden Mitteln 
AbwehrschwächeAbwehrschwäche
Akute ErkrankungAkute Erkrankung
AbwehrschwächeAbwehrschwäche
ÜberreaktionÜberreaktion
MucostaseSchleimlösende Mittel
AbwehrschwächeSchleim löst sich
Chronischer VerlaufTherapie greift
DauerschädenHeilung
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