Vetoquinol

Wissenschaftliche Informationen

Biotin beim Pferd

Die Supplementierung von Biotin bei Pferden mit Haut-, Haar- und insbesondere Hufproblemen ist seit über zwei Jahrzehnten in der Praxis erprobt. (Comben et al., 1984; Schulze u. Scherf, 1989). Mit einer Zusatzversorgung von 15 - 20 mg Biotin je ca. 500 kg KM / Tag ist bei 2 von 3 Tieren mit bröckligem, sprödem Hufhorn, Ausbrüchen am Tragrand, Verletzungen am Kronrand und Deformation des Hufes eine völlige Regeneration zu erwarten, bei dem verbleibenden Drittel mindestens eine deutliche Verbesserung der Hufhornqualität. ..

Hufe vorher
Hufe nach 6 Monaten Ergänzungsfuttermittel mit Biotin

Gaben von Biotin müssen über einen monatelangen, vom Hufhornwachstum bestimmten Zeitraum erfolgen (s. auch bei EQUISTRO KERABOL). Es kann sogar eine Dauerzusatzversorgung bei Tieren mit starken Hufproblemen angeraten sein (Geyer und Schulze, 1994). Dabei sollte über die gesamte Behandlungsperiode täglich die notwendige Menge Biotin aufgenommen werden, um erneute Mängel im nachwachsenden Horn auszuschließen. Bei Schäden am Mähnen- oder Schweifhaar kann ebenfalls eine langfristige Gabe nötig sein, wobei nur die tägliche Versorgung mit gleicher Menge die gute Qualität des nachwachsenden Haares gewährleistet.

Zink im Stoffwechsel

Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im Körper. Im Blutserum sind nur maximal 5 % mobil, zu 95 % ist Zink in Körperzellen gebunden. Muskeln enthalten ca. 65 %, Knochen ca. 20 % und andere Organe / Gewebe ca. 15 % des Zinkvorrates. Als Bestandteil von mehr als 200 Enzymen und Proteinen ist Zink für die Funktion jeder Körperzelle nötig. Es beeinflusst z. B. den Stoffwechsel der Proteine und der Kohlenhydrate, der Wachstums- und der Sexualhormone.

Zinkmangel bewirkt Störungen der Proteinsynthese, andererseits ist bei Eiweißmangel die Zinkverwertung vermindert. Eine glukokorticoide Steuerung des Zinkstoffwechsels wird vermutet, da der Zinkgehalt im Blutserum unter Stressbedingungen deutlich herabgesetzt ist (Fodor et al., 1975). Bei der Immunabwehr, der Wundheilung und der Fortpflanzung ist eine ausreichende Versorgung wegen des besonderen Bedarfs an Zink bei sich schnell teilenden Zellen wichtig (Matthei, 1996).

Zink beim Pferd

Pferde benötigen ca. 50 mg Zink/kg Futter Trockensubstanz. Über Grünfutter und Heu kann dieser Bedarf meist nicht gedeckt werden. Daher werden zusätzlich Gaben von bis zu maximal 1 mg elementarem Zink/ kg KGW/Tag empfohlen, um Entwicklungsstörungen und andere Schäden zu verhüten.

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Fohlen, die zinkarmes Futter erhalten, können im Wachstum zurückbleiben. Andere Zink-Mangelsymptome sind Störungen der Wundheilung und Defekte an Huf, Haut und Fell. Ein direkter Bezug von Zink zur Hufhärte ist gegeben (Coenen und Spitzlei, 1995); Zink scheint sogar eine Affinität zu bröckligem Hufhorn zu haben. Daher sollte bei Pferden mit Hufproblemen neben Biotin auch Zink in einer gut verfügbaren Form eingesetzt werden.

 



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