Vetoquinol

Wissenschaftliche Informationen

Aktiver Zellschutz für Pferde

Funktions- und Leistungsfähigkeit der Muskulatur des Pferdes sind von der ausreichenden Versorgung mit bestimmten, die einzelne Muskelzelle schützenden und stärkenden Nährstoffen abhängig. Unterversorgung schwächt die Abwehr der Muskelzelle gegen schädigende Stoffwechseleinflüsse.

Mangelhafte Sauerstoffversorgung und Zellmembranschäden durch sogenannte "freie Radikale" sind die Folge.

Dieses kann sich in allgemeinem Leistungsabfall des Pferdes, schlechter Kondition, Unrittigkeit, Steifheit, Bewegungsunlust, Verspannungen und Muskelverhärtungen äußern.

Vitamin E, Selen, Magnesium und Lysin sind 4-bioaktive Nährstoffe zur Optimierung des Muskelstoffwechsels.

Vitamin E stört die Synthese von Peroxiden und schützt die Zellmembran vor freien Radikalen, optimiert die Muskel- und Herzmuskelleistung durch verbesserte Sauerstoffversorgung der Zellen,

  • schützt Erythrozyten vor Zerfall und unterstützt die Erythropoese,
  • verstärkt die Aktivität der Mitochondrien und damit den Energiestoffwechsel,
  • verstärkt die Abwehrkraft durch Einfluss auf die Synthese von Ubichinonen,
  • verstärkt die Stressabwehr durch Beeinflussung der Aktivität der Nebennierenrinde.

Selen steht in Wechselbeziehung zu Vitamin E; es ist Bestandteil der Glutathionperoxidase, einem Enzym, das Peroxide inaktiviert. Über das Futter ist in Regionen mit selenarmen Böden häufig eine genügende Versorgung nicht gegeben. Spezifische Muskelproblematiken bei Fohlen und Arbeitspferden können die Folge sein. Daher sollte Selen supplementiert werden.

Magnesium ist für die Aktivierung vieler Enzyme - auch im Muskelstoffwechsel - nötig und beeinflusst den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Erwachsene Pferde benötigen zwischen 10 und 13 g Mg/Tier/Tag, Fohlen zwischen 5 und 10 g. Da nur bei Weidegang (meistens) mit einer ausreichenden Aufnahme gerechnet werden kann, sind im Winter zusätzliche Magnesiumgaben angezeigt. Bei zu geringer Zufuhr und Verwertung von Magnesium, bei schnellem Verbrauch der geringen Körperreserven, bei starker psychischer und physischer Belastung reagieren Pferde mit Stresssymptomen wie Appetitmangel, Erschöpfung, schlechter Kondition, Übererregbarkeit, Nervosität und Schwitzen oder mit neuromuskulären Symptomen wie Muskelzittern, Lidzucken, Muskelverspannungen, Krämpfen, Herz-Kreislauf-Störungen.

Lysin ist der essentielle Baustein Nr. 1 in der Muskelsynthese bei wachsenden Fohlen, Absetzern und bei Remonten in der Ausbildung. Der Erhaltungsbedarf liegt bei mindestens 23 g Lysin/Tier/Tag. Bei Stuten während der Trächtigkeit und Laktation steigt der Bedarf auf bis zu 50 g/Tier/Tag, ebenso bei wachsenden und arbeitenden 2-Jährigen. In Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass bei 40 g Lysin/Tag bei Fohlen die Gewichtsentwicklung und die Muskelbildung - gemessen am M. longissimus dorsi - erheblich besser war als bei Tieren mit geringeren Lysinzusätzen.

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